Ein Jahr geht zu Ende, traditionell die Zeit zurück zu schauen und aufzuzählen was das Jahr das in ein paar Stunden vorbei ist so alles gebracht hat. Ehrlich gesagt interessiert mich das gar nicht so sehr. 2004 war alles in allem sehr schön. Es sind viele wichtige Dinge passiert und ich hatte mit vielen lieben Menschen zu tun.
Viel wichtiger finde ich aber, was vor mir liegt. Geht euch das nicht auch so?
2005 wird sehr wahrscheinlich das Jahr sein, in dem ich scheinfrei sein werde. Also werde ich mit meiner Diplomarbeit beginnen. Auch sonst könnte sich viel verändern und ich bin da ziemlich gespannt drauf.
Auf jedenfall wünsche ich euch eine schönes neuen Jahr.
Ich habe in den letzten Tagen von vielen von euch sehr liebe E-Mails bekommen und möchte mich nochmal ausdrücklich dafür bedanken. Es ist sehr schön so viele Menschen zu kennen die einen unterstützen und die man selber unterstützen kann.
... wir wissen es nicht. Wenn jedoch Tim Fischer "Hitler - das Eau de Toilette für den Mann" besingt entwickelt man eine ungefähre Vorstellung. (Auf Nachfrage erinnere ich mich gerne an Details aus dem Text.)
Tim Fischers Auftritt in der Centralstation bildete damit den Abschluss des diesjährigen Kulturmarathons. Und es war grandios. Ich war ja schon aus diverses Fernsehübertragungen so einiges gewohnt, aber live übertrifft Tim das nochmal um Längen.
Gerade diese Provokationen des Publikums wie einleitend beschrieben sind es, die seinen Auftritten noch so das gewisse Etwas verleihen. Handwerklich wie immer perfekt. Die Auswahl des Titel für das "Yesterday Once More"-Programms hatte es echt in sich. Angefangen hat er mit dem wunderschönen Titel "Dein Rohr". Alle Klassiker und vieles was ich nicht kannte kam vor. Und am Ende durfte der obligatorische "Fette Elvis" und die "Capri-Fischer" nicht fehlen.
Es gibt wenige Konzerte aus denen ich raugehe und reslos begeistert bin. Gestern war so eines. Ich war bei Till Brönner in der Centralstation. Es war mein erste und bestimmt nicht mein letztes Brönner-Konzert, denn es war grandios.
Alles begann mit einem 30-minütigen Klaviersolo von Joe Sample. Der war mir vorher nicht bekannt, scheint aber schon mit so ziemlich jedem der in den letzten 80 Jahren Jazz gemacht hat gespielt zu haben.
Es ging in voller Besetzung mit einem abwechselungsreichen Programm weiter. Till hatte noch einen weiteren Gast: Kermit. Die beiden haben einen alten Sesamstraßen-Klassiker "It's not easy being green" gesungen. Die Zugabe war der Hammer. Till und Joe Sample haben zusammen "'Round Midnight" gespielt. Mein absolutes Lieblingsstück.
Fazit: Bisheriges Highlight des Kultur-Marathons.
Mein letzter Post löste bei mir so eine Art Schreibsperre aus... Ich hatte irgendwie das Gefühl gerade nichts aber auch gar nichts erzählen zu können. In gewisser Weise mag das auch so gewesen sein, denn außer Arbeit und nochmal Arbeit war auch nicht Großartiges.
Am Wochenende war dann bei uns zuhause Andy's Geburtstagsparty mit dem Thema "Very British". Die Gäste haben sich richtig was einfallen lassen um dem Motto gerecht zu werden. War ein schöner und sehr langer Abend. :)
Aber worum es heute eigentlich gehen soll: WEIHNACHTSMÄRKTE.
Jedes Jahr das selbe. Pünktlich kurz vorm ersten Advent werden die Innenstädte unseres Landes mit Buden und Hütten in jeglicher denkbaren Bauart zugestellt. Dem geneigten Kaufwilligen, der die umliegenden Geschäfte aufsuchen will, wird es dadurch ziemlich schwer gemacht diese zu betreten. Denn wenn man nicht gerade Bedarf an Nussknackern, Echt-Bienenwachs-Kerzen oder gebrannten Nüssen hat, hat man momentan nichts zu lachen.
Die Stadt Frankfurt treibt es dieses Jahr auf die Spitze und stellt mal mir nichts dir nichts eben die ganze Einkaufsmeile (Eingeweihte wissen: die Zeil) mit einem Weihnachtsmarkt zu. Es wird einen jedes Jahr schwerer gemacht an diesen Buden vorbeizukommen. Wieso denn "vorbeizukommen"? - fragt da der Weihnachtsmärkten nicht abgeneigte Leser. Na, mir gelüstete es eben nicht nach Spekulatius und handgedrechseltem Weihnachtsschmuckwerk sondern ganz profan nach Etwas zum Anziehen.
Die Stadt Darmstadt ist da schon etwas geschickter... Die verbannt den Weihnachtsmarkt einfach auf den Marktplatz. So ganz geklappt hat das leider nicht. So quellt er leicht auf den Schloßvorplatz und behindert den öffentlichen Nahverkehr. Sehr ungeschickt.
Weihnachtsmärkte versetzen mich nicht in weihnachtliche Stimmung... Das ist mir im November und Anfang Dezember einfach noch zu früh. Das schaffen auch keine Lebkuchen und Weihnachtsmänner im September im Supermarkt. Dieses Weihnachts-Gefühl kommt bei mir immer erst um den 23.Dezember auf. Vorher weigert sich einfach irgendwas in mir. Aber so ab heute - Nikolaustag - seh ich sogar ein, daß man so langsam mal auf die Idee kommen könnte über Weihnachten nachzudenken. Aber doch nicht im September... Ich denke doch auch nicht im Februar über meinen Geburtstag nach oder Ende Juni über den Tag der deutschen Einheit.
Apropos... Wollen wir nicht nächtes Jahr statt Weihnachtsmärkten Einheitsmärkte in den Innenstädten sehen? Die dürfen dann auch meinetwegen ab Juli oder September die Einkaufsmeilen blockieren.